Vielen Dank...

6. Oktober 2016

... an den Verkäufer am Kiosk im Hamburger Hauptbahnhof gestern. Ich hatte gefragt, was eine 0,5-Liter-Flasche stilles Wasser kostet. "Zwei Euro fünfzig". Ohne dass ich irgendwas Weiteres gesagt habe (nur auf meinen Gesichtsausdruck hin), hat er gesagt: "Geh' nach oben, einfach da vorne die Treppe hoch, da ist ein Edeka."

Habe ich gemacht und tatsächlich nur ein Drittel bezahlt.

Warum ist stilles Wasser überhaupt so teuer? Der Edeka-Preis ist immer noch das 800-fache vom Preis für Leitungswasser.

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Speedtest

28. September 2016

Das kann ich bestätigen.

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Besuche den Speedtest und versuch es!

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Mathedings Nr. 28 - Quadratzahlen

27. September 2016

Zeige: Außer 0, 1, 4 und 9 gibt es keine Quadratzahlen, die (im Dezimalsystem) nur aus gleichen Ziffern bestehen.

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Chinesisch lernen - 學習漢語

18. September 2016

Seit über drei Jahren lerne ich nun Chinesisch. Eine sehr interessante Erfahrung, eine Sprache zu lernen, die den europäischen so sehr fremd ist. Doch um die kuriosen Eigenheiten dieser Sprache soll es in diesem Artikel noch nicht gehen. Stattdessen möchte ich hier einmal über meine Erfahrungen mit der Vielzahl an Lernmethoden und -Angeboten berichten, welche ich mit der Zeit benutzt habe und dabei die verschiedenen Methoden reflektieren, um damit vielleicht auch Einsteigern den Weg etwas zu erleichtern.

  1. FSI-Chinese: In den ersten Wochen habe ich diesen Audiokurs genutzt, vor allem um die Aussprache zu lernen. Man sollte sich sehr früh an die Aussprache gewöhnen und eine Lautschrift (z.B. Pinyin) lernen. Auch würde ich empfehlen erstmal viel zu hören und wenig zu sprechen, damit man sich keine falsche Aussprache angewöhnt. Zu diesem Zweck fand ich FSI-Chinese sehr hilfreich.
  2. Als ich zum ersten Mal von der Birkenbihl-Methode gehört hatte, war ich begeistert: Die Motivationstrainerin Vera Birkenbihl orientiert ihre Methode daran wie ein Kind seine Muttersprache lernt, d.h. keine Vokabeln pauken und vor allem Texte in normaler Geschwindgkeit immer wieder und wieder anhören. Ich habe es mit den offiziellen Materialien ausprobiert, doch es war völlig wirkungslos. Als Anfänger sind einem die Texte viiiiiel zu schnell, man versteht überhaupt nichts, selbst nach dem hundertsten Durchlauf und mit dem Transkript. Auch habe ich Frau Birkenbihl, die angab, selbst mit dieser Methode Chinesisch zu lernen, niemals auch nur ein Wort Chinesisch sprechen hören. Und ich kenne auch niemanden, der mit der Birkenbihl-Methode Erfolg hatte. Also meine Meinung: Alles Quatsch!
  3. ABCsofchinese: Diese Seite habe ich einige Monate benutzt, um Schriftzeichen zu lernen. Eigentlich werden dort gar keine ganzen Schriftzeichen beigebracht, sondern nur Komponenten, d.h. atomare Teile von Schriftzeichen, insgesamt 400 Stück. Aus den 400 Komponenten lassen sich wohl sämtliche gebräuchlichen Schriftzeichen zusammensetzen und es hilft einem, den Sinn der Zeichen zu verstehen und manchmal auch, die Aussprache zu erraten. Rückblickend würde ich sagen, es ist absolut nicht notwendig, alle 400 zu lernen, denn viele Komponenten sind einfach so selten, dass man sie vergisst, bevor man sie das erste Mal in einem Schriftzeichen sieht. Aber die häufigsten 100 oder so können bestimmt nicht schaden.
  4. Anki ist ein Karteikartensystem, das nach dem Spaced-repetition-System vorgeht. Es kann grundsätzlich für alles Mögliche verwendet werden und es gibt viele öffentliche Karten-Decks über verschiedenste Themen. Besonders empfehlen kann ich dieses Deck mit über 8000 chinesischen Sätzen inklusive Audio. Viele der Sätze sind mir immer noch aufs Wort in Erinnerung geblieben und dadurch habe ich viele Vokabeln und auch grammatische Strukturen verinnerlicht.
  5. Yoyo Chinese hätte ich gerne früher entdeckt. Nicht nur, weil ich es gut finde, sondern vor allem, weil das Niveau nur etwa bis A2 reicht. Das Material finde ich aber super, es sind authentische Straßen-Interviews mit Chinesen über einfache Themen, die danach ausführlich von einer Lehrerin nachbesprochen werden. Es ist zwar nicht kostenlos, aber für die ersten paar Monate (nachdem man die Aussprache und ein paar Grundkenntnisse schon hat), würde ich es sehr empfehlen. Ein paar Kostproben gibt es bei YoyoChinese auf YouTube.
  6. Bei Lang-8 geht es ums Schreiben. Man kann Texte in irgendeiner Sprache schreiben und Muttersprachler korrigieren die Fehler. Es ist kostenlos, denn man hilft sich dort gegenseitig, eine schöne Idee. Allerdings fand ich es nie besonders effektiv, denn während man den Text schreibt, lernt man nicht viel und durch die reine Korrektur ohne weitere Erklärungen auch nicht. Ich sehe es eher als Test an, um zu sehen, wie sicher ich mit Vokablen und Grammatik bin, aber richtig lernen tu ich woanders.
  7. An der Uni habe ich ein paar Chinesisch-Kurse besucht, welche 90 Minuten pro Woche stattfinden. Für jemanden, der die Sprache wirklich lernen will, ist das auf jeden Fall zu wenig. Entweder macht man einen Intensiv-Kurs, oder man lernt zusätzlich zu dem Kurs jeden Tag ein bisschen in Eigeninitiative. Dann ist einem das Tempo des Kurses aber bestimmt zu langsam. Positiv kann jedoch sein, dass man Grammatik gut erklärt bekommt und dass man Praxis im Sprechen sammeln kann. Für besonders wichtig halte ich, dass die Lehrkraft sehr gut ist und vor allem viel Chinesisch spricht! So wie in diesem Video stelle ich mir einen guten Chinesisch-Kurs vor.
  8. Ein Sprachtandem kann eine super Sache sein, wenn man es richtig macht. Wenn man die Möglichkeit hat, einen Tandem-Partner zu finden, dann sollte man sie nutzen. Wichtig ist dann, dass man die Treffen gut vor- und nachbereitet. Man kann zum Beispiel einen Text vorbereiten. Den Text liest man vorher gut durch und lernt alle Vokablen. Es werden trotzdem noch Fragen bleiben, die man beim Treffen dann klären kann. Beim Treffen kann man den Text vorlesen und die Aussprache korrigieren lassen. Danach kann man frei über den Text diskutieren. Außerdem sollten die beiden Tandem-Partner aufschreiben, welche Fehler der andere macht, aber nicht unterbrechen. Die Fehler kann man dann zu Hause bei der Nachbereitung durchgehen. Falls man noch keinen Tandem-Partner gefunden hat, aber ein Konfuzius-Institut in der Nähe hat, dann ist das ein guter Anlaufspunkt!
  9. LingQ ist wohl die Seite, die ich über die Zeit am meisten benutzt habe. Das Konzept hat mich überzeugt, der Gründer Steve Kaufmann spricht 10 Sprachen fließend und betreibt einen interessanten und motivierenden YouTube-Kanal zum Thema Sprachenlernen. Die Website stellt viele Podcasts mit Transkript bereit, an gutem Material mangelt es dort nicht. Besonders kann ich auf LingQ die Beiträge von Slow Chinese empfehlen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich von LingQ auch oft enttäuscht war, da die Seite langsam ist, die Materialien ungeordnet sind, die App amateurhaft programmiert ist und da traditionelle Schriftzeichen nicht unterstützt werden. Aber das Material und die Art des Lernens an sich ist auf jeden Fall empfehlenswert!
  10. Die Fähigkeit handschriftlich zu schreiben verliert in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Allerdings kann ich es nur empfehlen, dass man sich auch Zeit dafür nimmt Schreiben zu üben. Warum? Ganz einfach: Bei tausenden Schriftzeichen passieren einem ständig Verwechslungen. Aber wenn man ein Schriftzeichen aufschreibt, dann muss man jeden einzelnen Strich kennen und das hilft letztendlich dabei, die Schriftzeichen sicherer zu indentifizieren. Seitdem ich viel schreibe, kann ich auch viel besser lesen!
  11. Ich habe von meiner letzten Reise nach Taiwan ein paar Mangas aus der Reihe Detektiv Conan (名偵探柯南) mitgebracht. Mangas sind eine super Lese-Übung und die Sätze sind tendenziell einfacher als in Romanen. Ich lese zwar immer noch ziemlich langsam, da ich viele Vokabeln nachschlagen muss, aber viele bleiben mit der Zeit auch einfach hängen, weil sie immer wieder auftauchen. Ob man jetzt Conan oder irgendeinen anderen Manga liest, ist eigentlich egal, Hauptsache ist, dass einen das Thema interessiert und Mangas gibt es zu quasi jedem Thema (habe ich mir sagen lassen).

Falls ihr weitere Materialien oder Methoden benutzt habt, schreibt es gerne in die Kommentare!

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Neues Design

15. September 2016

Das Blog hatte wirklich ein neues Design nötig. Die letzten Tage habe ich alle meine alten HTML-, CSS- und PHP-Kenntnisse hervorgekramt und versucht ein etwas seriöseres und chiceres Design zu bauen. Sogar ein Buch lag hier noch herum (CSS PUR! - Ultimative Weblösungen mit Stil) und hat mir an so mancher Stelle den entscheidenden Hinweis gegeben, warum meine divs nicht so wollten wie ich. Aber jetzt sollte das meiste stimmen.

Neben dem Blog wird das hier jetzt auch eine Art Homepage: Oben im Menü sind jetzt die Abschnitte Lernvideos und Software zu finden.

Feedback zu alles Möglichem gerne in die Kommentare!

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